Ausgesetzt auf der Autobahn
City- & Szenenews
19.07.2010
Erziehung mal anders. Anstatt auf die üblichen Strafen, wie das Kürzen von Taschengeld oder Hausarrest, zurückzugreifen, setzte ein Vater seinen Sohn auf der Autobahn aus - um diesem eine Lehre zu erteilen.
Strafe muss sein - da werden sich Eltern und solche, die es mal werden wollen, einig sein. Zumindest, solange sich die Strafe in einem gewissen Rahmen befindet. Ein Vater aus dem Rheinland ist in dieser Hinsicht etwas über sein Ziel hinaus-
geschossen: Nach einem Streit setzte er seinen 14 Jahre jungen Sohn mitten auf der Autobahn aus.
Sonntagabend auf der Autobahn 3 bei Schlüsselfeld im Landkreis Bamberg. Unweit von der Fahrbahn entfernt lief ein kleiner Junge entlang, auf der Suche nach einem Bahnhof. Besorgte Autofahrer alarmierten die Polizei.
Als diese den Jungen erreichte, traute sie ihren Ohren kaum: Der Junge erklärte, dass er seinen Vater während einer Auseinandersetzung provoziert habe. Zur Strafe hielt der Vater an der Raststätte Steigerwald-Süd in Unterfranken, wo der Junge aus dem Auto steigen musste - und dann zusah, wie der Vater davonfuhr.
450 Kilometer mit fünf Euro
Die Polizisten riefen den Vater an, der die Beamten ohne Umschweife darüber informierte, dass er bereits 180 Kilometer weitergefahren und schon hinter Frankfurt am Main sei. Wäre es nach dem Vater gegangen, hätte der Junge den Rückweg, noch 450 Kilometer bis ins Rheinland, allein zurücklegen müssen - mit fünf Euro im Portemonnaie. Umkehren und seinen Sohn abholen? Das stand für den Vater nicht zur Debatte: Stattdessen solle der Junge lieber eine Nacht bei der Polizei verbringen. Als erzieherische Maßnahme.
Nach langen Diskussionen gelang es den Beamten jedoch, den Vater dazu zu bewegen, seinen Sohn abzuholen. Die Versöhnung folgte auf dem Fuß: Vater und Sohn lagen sich in den Armen und versprachen einander, sich wieder zu vertragen. Die Beamten dachten sich dennoch eine erzieherische Maßnahme für den Vater aus - und informierten, wie die Süddeutsche berichtet, sofort das Jugendamt.
(nm)
Erziehung mal anders. Anstatt auf die üblichen Strafen, wie das Kürzen von Taschengeld oder Hausarrest, zurückzugreifen, setzte ein Vater seinen Sohn auf der Autobahn aus - um diesem eine Lehre zu erteilen.
Strafe muss sein - da werden sich Eltern und solche, die es mal werden wollen, einig sein. Zumindest, solange sich die Strafe in einem gewissen Rahmen befindet. Ein Vater aus dem Rheinland ist in dieser Hinsicht etwas über sein Ziel hinaus-
geschossen: Nach einem Streit setzte er seinen 14 Jahre jungen Sohn mitten auf der Autobahn aus.
Sonntagabend auf der Autobahn 3 bei Schlüsselfeld im Landkreis Bamberg. Unweit von der Fahrbahn entfernt lief ein kleiner Junge entlang, auf der Suche nach einem Bahnhof. Besorgte Autofahrer alarmierten die Polizei.
Als diese den Jungen erreichte, traute sie ihren Ohren kaum: Der Junge erklärte, dass er seinen Vater während einer Auseinandersetzung provoziert habe. Zur Strafe hielt der Vater an der Raststätte Steigerwald-Süd in Unterfranken, wo der Junge aus dem Auto steigen musste - und dann zusah, wie der Vater davonfuhr.
450 Kilometer mit fünf Euro
Die Polizisten riefen den Vater an, der die Beamten ohne Umschweife darüber informierte, dass er bereits 180 Kilometer weitergefahren und schon hinter Frankfurt am Main sei. Wäre es nach dem Vater gegangen, hätte der Junge den Rückweg, noch 450 Kilometer bis ins Rheinland, allein zurücklegen müssen - mit fünf Euro im Portemonnaie. Umkehren und seinen Sohn abholen? Das stand für den Vater nicht zur Debatte: Stattdessen solle der Junge lieber eine Nacht bei der Polizei verbringen. Als erzieherische Maßnahme.
Nach langen Diskussionen gelang es den Beamten jedoch, den Vater dazu zu bewegen, seinen Sohn abzuholen. Die Versöhnung folgte auf dem Fuß: Vater und Sohn lagen sich in den Armen und versprachen einander, sich wieder zu vertragen. Die Beamten dachten sich dennoch eine erzieherische Maßnahme für den Vater aus - und informierten, wie die Süddeutsche berichtet, sofort das Jugendamt.
(nm)

19.07.2010 20:53
Gast
@marviin:was soll daran bitte schön geil sein?!
Da geht mir jedes Verständnis abhanden und für solche Posts auch!
Den Mann nackt anbinden wo viel Verkehr ist...büddeschön
Da geht mir jedes Verständnis abhanden und für solche Posts auch!
Den Mann nackt anbinden wo viel Verkehr ist...büddeschön
So was sollte man die Kinder wegnehmen das geht ja wohl gar nicht.
So was sollte man mal mit dem Vater machen und den aussetzen denn weiß der mal wie das ist 450 Kilometer zu laufen.
So was sollte man mal mit dem Vater machen und den aussetzen denn weiß der mal wie das ist 450 Kilometer zu laufen.
naja, das wie geil ist vermutlich eher ironisch gemeint insofern.
und das verhalten des vaters war nicht in ordnung, aber ihn gleich nackt anzubinden geht n bissl weit. immerhin hat er jetzt das jugendamt an den hacken. gibt halt viele dumme aktionen, da kann man halt nix mehr zu sagen.
und das verhalten des vaters war nicht in ordnung, aber ihn gleich nackt anzubinden geht n bissl weit. immerhin hat er jetzt das jugendamt an den hacken. gibt halt viele dumme aktionen, da kann man halt nix mehr zu sagen.
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